
In einem beispiellosen Projekt ist Randstad Deutschland Partner eines staatlich geförderten Netzwerks geworden, das ausländische Mitbürger dabei unterstützt, ihre im Heimatland erworbenen Qualifikationen in Deutschland anerkennen zu lassen.
Etwa zehn Prozent aller Mitarbeiter bei Randstad sind Menschen ausländischer Herkunft. Wer im Ausland eine Ausbildung und Qualifikation erhalten hat – wie etwa einen Facharbeiterbrief – für den ist es schwer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die meisten Qualifikationen werden hier nicht anerkannt oder es stecken viel Arbeit und lange Wartezeit dahinter, beispielsweise den Facharbeiterbrief anerkennen oder gleichstellen zu lassen.
Die Folgen sind bekannt: weniger qualifizierte Einstellung im Helferbereich oder auf einem ganz anderen Arbeitsgebiet, geringere Entlohnung und Enttäuschung auf Seiten der Mitarbeiter.
In Deutschland hat sich jetzt ein Netzwerk gegründet, das Bürger mit Migrationshintergrund dabei unterstützt, die richtigen Wege zu finden, um ihre im Ausland erworbene Qualifikation anerkannt zu bekommen. Je nach Bundesland können damit auch Vorbereitungskurse für Prüfungen oder auch direkte Prüfungen durch externe Partner verbunden sein.
Eine der Voraussetzungen für die Anerkennung einer im Ausland erworbenen Qualifikation ist natürlich, dass der Mitarbeiter selbst an der eigenen Weiterentwicklung interessiert ist.
Das vom bayerischen Kompetenzzentrum MigraNet initiierte Projekt arbeitet derzeit mit Randstad in einem Pilotprojekt zusammen. Der Start ist Erfolg versprechend. Zahlreiche ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meldeten sich in den Niederlassungen oder wurden von den Randstad Disponenten aktiv angesprochen.
Kontaktdaten
Projektleiterin Randstad
Claudia Nies
E-Mail claudia.nies@de.randstad.com
Kompetenznetzwerk
Dr. Brigitte Eisele
E-Mail brigitte.eisele@iubm.de
Foto: lisafx/iStockfoto.com, Grafik: Netzwerk Integration durch Qualifizierung





