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Geheime Helfer
Raus aus dem Besprechungszimmer und rein in die harte Realität von ehrenamtlichen Helfern. Vor laufender Kamera hat Heide Franken, Geschäftsführerin von Randstad Deutschland, eine nicht alltägliche Woche erlebt.

Heide Franken besucht Jörg Schröder zu Hause.Die neue Doku Soap auf Sat 1 „Geheime Helfer“ widmet sich dem Heer von ehrenamtlich tätigen Menschen, welche groß­teils in Selbsthilfeprojekten und Vereinen tätig sind. Das Konzept der Sendung: Erfolgreiche Unternehmer und Manager in verantwortungsvollen Jobs, in denen sie außerdem gut verdienen, dürfen tauschen. Sie erhalten die Möglichkeit, sieben Tage „undercover“ in einem sozialen Milieu zu leben, das sie nur vom Hörensagen kennen. Dabei treffen alle „geheimen Helfer“ auf Menschen, die zwar ihren Job verloren haben, aber nicht resignieren, sondern sich vielmehr noch für andere ehrenamtlich engagieren. Menschen mit sehr wenig Geld, aber mit Zuversicht und einer Vision.
In den Alltag genau dieser Menschen tauchen die Unternehmer ein – ohne ihre ­wahre Identität preiszugeben. Dahinter steckt vor allem die Absicht, sich selbst in die Situation der Menschen zu begeben, die dringend Unterstützung brauchen und dann zu entscheiden, wo man finanziell unterstützen möchte.


Heide Franken, immer begleitet vom Kamerateam.Heide Franken „undercover“
Eine Woche lang hat sich Randstad Ge­schäfts­führerin Heide Franken von Schreib­tisch, Meetings und Terminen frei gemacht und sich „undercover“ nach Berlin begeben. Dabei besuchte sie unter anderem den Marzahner Verein „Kids & Co. e.V.“, wel­cher für Jugendliche ohne Schulabschluss oder Ausbildungsplatz berufs­orientie­rende Werk­stätten anbietet. Dort diskutierte sie mit Jugendlichen und setzte sich mit ihren Problemen auseinander.


Eine weitere Station war der „Rollberg-Kiez“ – Heide Franken war dort im Förderverein Morus 14, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Miteinander der Menschen im Kiez zu fördern. Ehrenamtliche Helfer, wie zum Beispiel das Ehepaar Wolfgang und Lydia Wurl, engagieren sich bei Morus 14 als Schüler-Paten und unterstützen bei der Hausaufgaben-Betreuung. Auch Heide Fran­ken packte tatkräftig mit an.

 

Der schönste Dank für die Hilfe: eine herzliche Umarmung.Schließlich besuchte Heide Franken den Neuköllner Jörg Schröder. Er leidet an Sarkoidose, einer seltenen Bindegewebserkrankung, die innere Organe angreift und ihn, trotz vorhandener Motivation, 16 Jahre lang daran hinderte, einen Job zu finden. Er ist heute in einer ABM-Maßnahme namens „Bücher­kiste“ und betätigt sich ebenfalls ehrenamtlich im Förderverein Morus 14. Sieben Tage schlüpfte die Geschäftsführerin in den Alltag dieser Menschen. Neben tatkräftiger Unterstützung wurden diese Institutionen auch finanziell von Heide Franken unterstützt. Jörg Schröder und seine Lebensgefährtin haben ­heute sogar einen Job bei Randstad. Die Folge „Geheime Helfer“ mit Heide Franken wurde am 8. Oktober 2008 ausgestrahlt.

 

Foto: Randstad

2008-11

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