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20.01.2012

Im Innovationsranking 2012 liegt Deutschland im oberen Drittel

Eine Studie zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich zwar innovationsstark ist, sich jedoch dringend um Nachwuchskräfte kümmern muss.

Der INSM-Innovationsmonitor 2012 zeigt auf, dass im internationalen Vergleich Finnland, die Schweiz, Korea und Dänemark die Nase vorn haben, wenn es um Innovation und Wachstum geht. Auch Deutschland befindet sich mit seinem sechsten Platz noch im Mittelfeld des oberen Drittels des Innovationsranking 2012. Die Schlusslichter bilden Italien, Griechenland und die Türkei. China wiederum hat stark aufgeholt und sollte als künftiger Konkurrent nicht vernachlässigt werden.

 

Der INSM-Innovationsmonitor 2012 wurde vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) erstellt. Aus ihm geht auch hervor, dass sich die deutschen Unternehmen – obwohl sie momentan noch als innovationsstark gelten – hinsichtlich des demographischen Wandels frühzeitig ihren Bestand an qualifizierten Fachkräften sichern müssen, um ihren Rang langfristig halten zu können.

 

Wichtige Maßnahmen für Bund und Unternehmen wären die Schaffung von mehr Studienplätzen im technischen Bereich sowie von Ausbildungsberufen und die verstärkte Einstellung von ausländischem Fachpersonal. Auch die Besetzung von technischen Stellen mit weiblichen Mitarbeitern sollte mehr gefördert werden. Darüberhinaus sind vermehrt Arbeitsplätze notwendig, die ihren Schwerpunkt in zukünftig stark gefragten Sparten haben, wie zum Beispiel der Elektromobilität und den erneuerbaren Energien.

 

Die Ergebnisse des INSM-Innovationsmonitors 2012 sind online bei der INSM abrufbar.




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