11.11.2011
Von allen Seiten betrachtet: Das 360-Grad-Feedback
Mit diesem System werden Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Perspektiven beurteilt und eingeschätzt: zum Beispiel aus Sicht der Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzten oder auch der Kunden. Sie alle bestimmen das Fremdbild der zu beurteilenden Person, die sich zusätzlich selbst einschätzen muss – und dadurch Aufschluss über ihr Selbstbild abgibt.
Das 360-Grad-Feedback wird anonym per Fragebogen durchgeführt. Die Anzahl der Fragen sowie die Art der Fragestellung können variieren. Allerdings sollten sich die Fragen an den Unternehmenszielen orientieren. Durch die Befragung mehrerer Bezugspersonen plus dem Betroffenen selbst, entsteht ein Rundumblick, der ein klares Ergebnis hinsichtlich der Stärken und Kompetenzen des Beurteilten gibt. Durch die anonyme Durchführung ist die Wahrscheinlichkeit von ehrlichen und objektiven Antworten sehr hoch.
Der Feedback-Fragebogen kann optimal zur Personal- und Führungskräfteentwicklung genutzt werden. Daher ist es keine einmalige Beurteilung, sondern ein auf längere Zeit angelegtes Instrument, um Veränderungen zu erkennen und zu dokumentieren. Zur Durchführung des 360-Grad-Feedbacks gibt es verschiedene (Online-)Programme auf dem Markt – was bei der Auswahl der Software zu beachten ist, wird neben weiteren Informationen unter 360-Grad-Feedback erläutert.






