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Was macht eigentlich …
... die Poststelle im Randstad Service Center? Wir haben nachgefragt und Christian Uhrig, Wolfgang Stenzel, Werner Rohrbach und Antonio Lorz von der Poststelle einen Tag lang begleitet.

Poststelle im Randstad Service Center7:30 Uhr – 8:00 Uhr

Morgenstund’ hat Gold im Mund. Wer bei der Poststelle beschäftigt ist, sollte kein Langschläfer sein. Wenn in aller Frühe die Tageszeitungen für die Geschäftsführung eintreffen, haben wir selbst auch schon eine Fahrradtour oder eine Stunde Fahrt zur Arbeit hinter uns. Das heißt: Aufstehen um halb sechs.

8 Uhr – 10.30 Uhr

Jetzt nimmt der Betrieb in der Poststelle Tempo auf. Die Hauptverkehrszeit liegt meistens zwischen neun und 16 Uhr. Der Postbote sowie Paketfahrer und Speditionsdienste geben sich den ganzen Tag über die Klinke in die Hand. Täglich bringen sie rund ein Dutzend oder mehr Kisten. Alle Sendungen werden zunächst einmal vorsortiert, dann erneut sortiert und schließlich mit dem Wagen zu den Kollegen in den Abteilungen geschoben. Das muss bis halb elf erledigt sein. Einmal waren wir mit einem Schrittzähler unterwegs und haben festgestellt, dass jeder von uns am Tag zwischen zwei und drei Kilometern zurücklegt. 

 

10.30 Uhr – 12.30 Uhr

Unser schwer bepackter Wagen wird überall gern gesehen – auch weil die Versorgung der Kollegen mit Kaffee, Milch, Kopierpapier und weiteren Büromaterialien ebenfalls ins Ressort des Service Centers fällt. Außerdem haben wir ein Auge auf den kompletten Warenein- und -ausgang. Alle Bestellungen, die irgendwo im Haus auf einem Schreibtisch landen, passieren das Rolltor im Erdgeschoss. Und alle Sendungen, die an eine der 400 anderen Randstad Niederlassungen in Deutschland gerichtet sind, beginnen ihre Reise in einem unserer 400 Postfächer. Die Pflege der Adressen liegt ebenfalls in unserer Verantwortung – hier ist äußerste Akribie angesagt. 


12.30 Uhr – 14.30 Uhr

Um diese Zeit gehen die meisten Kollegen zum Mittagessen. Im Poststellenteam sprechen wir uns flexibel ab, wer wann zu Tisch geht. Das Team funktioniert ganz selbständig, wir verstehen uns blind – schließlich arbeiten wir vier schon seit fünf Jahren zusammen. Ein- oder zweimal am Tag schaut unsere Chefin vorbei und fragt, wie es ihrer Truppe geht. Aber die Male, wo irgendetwas schief gelaufen ist, können wir an einer Hand abzählen. Kaum zu glauben allerdings, was man in der Post so alles findet! Vor einiger Zeit hat uns jemand einen Laptop geschickt, unverpackt, nur mit einem Paketaufkleber versehen. Als der ankam, war er natürlich nicht mehr zu gebrauchen. Inzwischen sind wir auch mit vielen der Paketlieferanten auf du und du. Wir helfen uns gegenseitig weiter, wenn es etwa um falsch adressierte Sendungen geht. 


14.30 Uhr – 17 Uhr

Poststelle im Randstad Service CenterWährend wir am Vormittag vor allem mit den eingehenden Paketen beschäftigt sind, ist der Nachmittag für das Verschicken der eigenen Post vorgesehen – vom Flyer bis zum Computer. Meistens planen wir dafür zwischen zwei und drei Stunden ein. Es kann aber auch vorkommen, dass einer von uns einen ganzen Tag mit Päckchenpacken beschäftigt ist. Zum Beispiel, wenn gerade eine große Werbekampagne anrollt. Dann steht im Service Center Schwerarbeit auf dem Programm. Alle Randstad Niederlassungen wollen mit Material versorgt werden, mit Prospekten, aber etwa auch mit Schals oder Sweatshirts – mit allem, was sich die Kollegen von der Marketing-Abteilung einfallen lassen. Vor zwei Jahren haben wir eine Milchtüte im Randstad Branding als Muster zu den Randstad Kollegen in Portugal verschickt. Von 16 bis 17 Uhr haben wir Notdienst für Kollegen, die noch später dringende Sendungen abgeben. Zu diesem Zeitpunkt rauschen bereits alle unsere Briefe und Päckchen in den Lieferwagen von Deutscher Post und Co. über die Autobahnen. Und die Sendungen, die am nächsten Morgen bei uns ankommen, sind auch schon unterwegs.

2010-07

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