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Slalom mit Nico

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Fortuna hätte keinen Besseren erwischen können. Als Andreas Simonetti, 44, im Oktober zusammen mit Formel 1-Pilot Nico Rosberg über den BMW-Fahrsicherheitsparcours kurvte, erfüllte sich für den bekennenden Motorsportfan ein Traum: „Das hat perfekt gepasst“, freut er sich noch Wochen danach darüber, im Gewinnspiel der vorigen Ausgabe des randstadkorrespondent gewonnen zu haben. „Ich habe mich immer schon für Formel 1 begeistert, da war das natürlich das Tüpfelchen auf dem i.“

Vor allem die Perfektion, mit der Rosberg die Slalomstrecken, die Bremstests und das Schleudertraining absolvierte, hat den gelernten Kfz-Mechaniker beeindruckt. „Wenn man das mit den eigenen Fahrkünsten vergleicht, ist das wie Symphoniekonzert zum Klimpern am Klavier.“ Aber auch selbst hat Simonetti die Chance genutzt, die das Training bot: „Das Üben gibt einem eine ganz andere Sichtweise auf die Gefahren, denen man sich unterwegs täglich stellen muss. Da kann man mal richtig an die Grenzen gehen. Das ist im Alltag ja nicht so ohne Weiteres möglich.“ Wichtigste Lektion aus seiner Sicht: „Immer auch darauf achten, was die anderen machen. Das ist wie bei den Pfadfindern: Allzeit bereit.“

Der einzige Wunsch, den sich der Meister bei einem Dortmunder Unternehmen der Metallbranche an diesem Tag nicht erfüllen konnte, war der nach einer Insider-Information. „Ich durfte Nico Rosberg zwar im Interview Fragen stellen, aber über den Rennstall, für den er künftig fährt, war kein Wort aus ihm herauszulocken,“ sagt Simonetti und lächelt. „Ich habe da aber nach den jüngsten Entscheidungen bei Mercedes so meine Vermutungen...“

 

Foto: Randstad

2009-12

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