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Don‘t burn out!
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Schwerpunkt
Während inzwischen jedes Großprojekt einem Stresstest unterzogen wird und ­während das Monitoring von Maschinen Ausfällen vorbeugt, laufen viele menschliche Leistungsträger unkontrolliert und unbeschützt ins Leere – bis zum Burn-out.
An welchen Merkmalen erkennen Personalverantwortliche, dass ein Mitarbeiter gefährdet ist, einen Burn-out zu erleiden – oder schon erlitten hat?
Nach 34 Jahren im Betrieb hat es Peter Schlosser (Name geändert) erwischt. Die Diagnose: Burn-out. 16 Wochen war der 51-Jährige krank geschrieben. Im Gespräch mit dem randstadkorrespondent zieht er Bilanz über Ursachen und Auswirkungen seiner Erlebnisse.
Obwohl Burn-out inzwischen seit fast 40 Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist, befindet sich das Phänomen noch weit von einer klaren und differenzierten Diagnose entfernt. ­Bestimmte Forschungs-Einrichtungen in Deutschland gelten als erfahrene Ratgeber im Umgang mit der Krankheit – und stehen auch Unternehmen als Anlaufstelle für praktische Unterstützung zur Seite.
Der Präventiv- und Sportmediziner Prof. Dr. Martin Halle befasst sich intensiv mit den Risiken und Symptomen von Burn-out. Im Interview zieht er Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft, erläutert die Unterschiede zwischen ­physischer Überlastung und ­seelischen Verletzungen und skizziert die Rolle von Ärzten bei der Lösung des Problems.
Burn-out ist kein ausschließliches Phänomen der westlichen Welt. Auch in Asien, das kulturell und gesellschaftlich ganz anders geprägt ist, gehören ausgebrannte Mitarbeiter inzwischen zum Alltag in den Unternehmen. Ein Bericht von Ikumi Maekawa von Randstad Japan macht Parallelen und Unterschiede deutlich.
Ikumi Maekawa, Communication Manager bei Randstad Japan, spricht über die Zeit nach den Ereignissen in Fukushima.
Burn-out hat viele Facetten. Deren Monitoring gehört heute zu den Pflichtaufgaben von Personal­verantwortlichen. Denn in der Regel ist nicht nur der einzelne Mitarbeiter betroffen, sondern ganze Teams, Abteilungen und Betriebe leiden unter den Folgen individueller Ausfälle. Die wichtigsten ­Handlungsfelder haben wir für Sie identifiziert.
Management
Auf den physischen Umweltschutz im Unternehmen folgt jetzt der ethische. All die kleinen Unsauberkeiten und Regelverstöße, die in der Vergangenheit ignoriert oder toleriert werden durften, sind heute tabu. Damit die neuen Regeln und Verfahren der „Compliance“ sich entfalten können, wacht immer öfter ein „Integrity Officer“ über sie. Bei Randstad ist dies Heinz-Otto Mezger.
Kapital braucht Kompetenz. Was bei Geld selbstverständlich ist, lohnt sich bei Mitarbeitern doppelt. Der randstadkorrespondent weist Wege zu nützlichen Projekten, Dienstleistungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Welt der „Human Ressources“.
Strategie
Kritikgespräche erfüllen die einen (die sie führen wollen) mit Unwohlsein, die anderen (die dort hinzitiert werden) mit Schrecken. Beides lässt sich im Sinne konstruktiver Kritik und ergebnisorientierter Führung leicht vermeiden. Davon sind erfahrene Coaches überzeugt.
Susanne Winkelmann ist Geschäftsführerin der your coach 24-7 GmbH. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Ratsuchenden in Sachen Beruf und Karriere telefonisches Coaching mit minutengenauer Abrechnung anzubieten. Insbesondere die unmittelbare Verfügbarkeit steht dabei im Mittelpunkt des Servicegedankens. Ein Vorteil, wenn zum Beispiel bei einem Kritikgespräche guter und schneller Rat gefragt ist, so die Diplom-Psychologin und Unternehmerin im Interview.
Intern
Sie hat klein angefangen, diese Initiative: Mit sieben Patenschaften ging im Herbst vor drei Jahren das Programm „Du bist ein Talent“ an den Start. ­Inzwischen nimmt es mit gut 30 Projekten in der Chancenförderung für ­Hauptschüler deutschlandweit einen bedeutenden Rang ein.
Zum zweiten Mal hat Randstad Deutschland jetzt einen Bericht über seine gesellschaftliche Verantwortung vorgelegt. Die umfassende Darstellung der Aktivitäten, mit denen das Unternehmen einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leistet, dokumentiert nicht nur das Geschehene – es macht die CSR-Leistungen auch messbar und vergleichbar.
Dialog
Unternehmen, die sich in Social Media tummeln, sind gut beraten, auf Wissen, Erfahrung und Meinung ihrer Mitarbeiter aufzubauen. YACHT TECCON zeigt gerade, wie das geht.