Die Initiative „Ehrensache“ ist gerade angelaufen. Welche Ziele verbinden Sie damit?
Hanna Daum: Bestandteil der Randstad Unternehmensphilosophie ist die „simultane Interessenwahrung“. Das heißt, dass wir uns als Unternehmen als einen Teil der Gesellschaft verstehen und uns auch als solcher verhalten. Dazu gehört zum Beispiel der Anspruch, wissen zu wollen, welche Erwartungen an das Unternehmen gerichtet werden. Viele Mitarbeiter haben das Bedürfnis geäußert, sich neben ihrem beruflichen Engagement auch für die Gesellschaft engagieren zu wollen. Wir haben diesen Wunsch aufgegriffen und eine Plattform geschaffen, auf der sich die Mitarbeiter mit ihren ehrenamtlichen Ambitionen bewegen können. Damit geben wir dem Einzelnen die Möglichkeit, etwas für die Gemeinschaft, also für uns alle, zu tun.
Sie wollen damit auch ein neues Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern schaffen. Wie kann das erreicht werden?
Hanna Daum: Über alle Hierarchiestufen hinweg schaffen hier Teams etwas Gemeinsames von bleibendem Wert. Damit identifizieren sich alle und finden so auch einen neuen Zugang zum Unternehmen und seinen Zielen.
Lässt sich über eine solche Initiative denn auch die Außenwahrnehmung des Unternehmens verändern?
Hanna Daum: Um es ganz klar zu sagen: Das ist nicht unser oberstes Ziel – aber ja, durch den gemeinsamen Auftritt der Beschäftigten in der Öffentlichkeit und ihr Engagement für die Allgemeinheit wird sicher auch das Unternehmen Randstad in anderen Zusammenhängen und Inhalten wahrgenommen. Die Mitarbeiter zeigen sich neben ihrer professionellen Seite auch als verantwortungsvolle Bürger.
Fotos: Randstad





