Woraus besteht Ihr ehrenamtliches Projekt?
Riemann: Auf dem Außengelände des Kindergartens, das bisher brachliegt, wollen wir einen überdachten Nutzgarten anlegen. Dort sollen die Kinder dann selbst Kräuter und Gemüse säen, anpflanzen, gießen – und natürlich ernten. Indem sie sehen, wie etwas jedes Jahr aufs Neue wächst und sich entwickelt, lernen sie, wie die Natur funktioniert und auch, was Nachhaltigkeit bedeutet.
Wie kam das Vorhaben zustande?
Riemann: Randstad unterstützt Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren, und sponsert sie mit bis zu 500 Euro. Dafür wurde gerade ein eigener Ausschuss eingerichtet, und mein Projekt ist eins der ersten, die jetzt anlaufen.
Was bedeutet Ihnen persönlich Ihre Arbeit?
Riemann: Ich finde es schön, etwas zu tun, wo man mit relativ einfachen Mitteln viel bewirken kann und wo man ein unmittelbares Ergebnis vor Augen hat – das ist ja bei der Büroarbeit nicht immer der Fall. Außerdem: Ich wohne selbst in dem Stadtteil, in dem der Kindergarten steht. Dort haben viele Kinder einen Migrationshintergrund oder stammen aus schwierigen Familienverhältnissen. Deshalb ist es mir wichtig, mich für andere einzusetzen.
Foto: Randstad





